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Psychologie

Information für Patient:innen
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Das Erleben vieler Schwerstkranker und Sterbender ist oft geprägt durch Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit, durch Ängste vor körperlichen Symptomen wie Schmerzen und Atemnot sowie vor Autonomieverlust und sozialer Isolation. Das häufig gemeinsame Auftreten mehrerer körperlicher und psychischer Symptome ist damit kennzeichnend für unsere Patient:innen.

Neben der bei einem Teil der Patient:innen angezeigten medikamentösen Therapie dieser Beschwerden kann ein breites Spektrum psychologischer Hilfestellungen zur Behandlung und Mitbehandlung psychischer und auch körperlicher Beschwerden eingesetzt werden.

Die Aufgaben von Klinischen Psycholog:innen/Psychotherapeut:innen in der Palliativmedizin beschränken sich aber keineswegs auf die Behandlung psychischer Symptome. Die Mitgestaltung der Kommunikation aller durch die Krankheit Betroffenen und des Palliativteams, das Aufzeigen vorhandener Ressourcen und die Vermittlung von Information stellen ebenso wichtige Aufgabengebiete dar.

Die hohe Übereinstimmung zwischen den psychischen Reaktionen von Patient:innen und An- und Zugehörigen in dieser schwierigen Lebenssituation bedeutet, dass für Patient:innen und An- und Zugehörige unbedingt eine gemeinsame psychologische Unterstützung gewährleistet werden muss. Eine klinisch-psychologische Betreuung soll damit einen wesentlichen Teil zur Optimierung der Lebensqualität der Patient:innen und ihrer An- und Zugehörigen darstellen.

Klinisch-psychologische Betreuung soll damit einen wesentlichen Teil zur Optimierung der Lebensqualität der Patient:innen und ihrer Angehörigen darstellen.